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Abfälle vermeiden, Ressourcen sichern

Workshop zur Kreislaufwirtschaft für Unternehmen beim ZAW-SR

Abfallvermeidung und Ressourcenschonung gehören zu den zentralen Zukunftsaufgaben für Wirtschaft und Gesellschaft. Wer Wertstoffe im Kreislauf hält, reduziert Kosten, erfüllt gesetzliche Vorgaben und stärkt zugleich die eigene Wettbewerbsfähigkeit. Wie das in der Praxis gelingt, stand im Mittelpunkt des jüngsten Workshops des CSR-Netzwerks Straubing, den die Wirtschaftsförderung der Stadt Straubing gemeinsam mit dem Zweckverband Abfallwirtschaft Straubing Stadt und Land (ZAW-SR) veranstaltete. Rund 20 Unternehmen aus Stadt und Landkreis nahmen daran teil.

Gangolf Wasmeier, Geschäftsleiter des ZAW-SR, machte deutlich, wie eng wirtschaftlicher Erfolg und nachhaltige Entsorgung zusammenhängen. „Abfallvermeidung bleibt die wichtigste Aufgabe, auch wenn sie gesetzlich längst gefordert ist“, betonte er. Zwar habe sich die Recyclingquote im Verbandsgebiet in den vergangenen Jahrzehnten deutlich verbessert – 1990 wurden noch 79 % der Abfälle verbrannt, heute liegt der Anteil recycelter Wertstoffe bei rund 70 % – gleichzeitig steige jedoch das Gesamtaufkommen pro Kopf weiter an.

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Für die Betriebe besonders relevant war der Hinweis auf die Gewerbeabfallverordnung, die eine Getrennthaltung von Wertstoffen vorschreibt. „Wer Wertstoffe richtig trennt, schützt nicht nur die Umwelt, sondern auch die eigene Kostenstruktur“, so Wasmeier. Gleichzeitig warnte er vor unseriösen Entsorgungsanbietern: „Illegale Entsorgung kann auf das Unternehmen zurückfallen.“ Die Verantwortung ende nicht mit der Abgabe des Abfalls.

Ein weiteres Thema war die geplante Baumaßnahme in der Müllverbrennungsanlage Schwandorf, die 2025 zu eingeschränkten Kapazitäten führen wird. Wasmeiers Appell an die Unternehmen: „Kümmern Sie sich rechtzeitig um Ihre sichere Entsorgung!“

Im ersten Teil der Veranstaltung hatte Tobias Jakob, stellvertretender Geschäftsleiter des ZAW-SR, den Zweckverband vorgestellt, der seit 1976 für eine umweltgerechte und bürgernahe Abfallwirtschaft in der Stadt Straubing und dem Landkreis Straubing-Bogen sorgt. Mit 38 Wertstoffhöfen, einem Kompostwerk in Aiterhofen und einem Abfuhrbetrieb mit 15 Müllfahrzeugen gewährleistet der ZAW-SR die Entsorgungssicherheit für rund 150.000 Einwohnerinnen und Einwohner.

„Die teilnehmenden Betriebe konnten sicher wertvolle Impulse für das eigene Unternehmen mitnehmen – und zugleich wurden wir auch privat wieder dafür sensibilisiert, wie wichtig eine richtige Mülltrennung ist“, fasste Alexander Schießl von der städtischen Wirtschaftsförderung zum Abschluss zusammen.

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