Weiterbildung mit 50plus

Mit der fortschreitenden Digitalisierung gehen auch grundlegende Veränderungen der Arbeitswelt einher. Für Unternehmen ist es daher wichtig, die Kompetenzen und Qualifikationen ihrer Mitarbeitenden stetig weiterzuentwickeln. Wer sich von seinem Personal lebenslange Lernbereitschaft wünscht, muss im Gegenzug auch die entsprechenden Weiterbildungsangebote ermöglichen. Dies gilt sowohl im Hinblick auf jüngere als auch auf ältere Mitarbeiter*innen.

Besondere Beachtung sollte dabei der Generation 50plus geschenkt werden. Die Expertise und jahrelange Berufserfahrung der älteren Arbeitnehmer*innen macht sie zu wertvollen attraktiven Fachkräften. Die sog. Best Ager stellen laut dem statistischen Bundesamt im Jahr 2019 rund ein Drittel der Beschäftigten dar. Durch kontinuierliche Weiterbildung können Sie dieses Potenzial optimal erhalten.

Sie möchten gerne in die Weiterbildung älterer Beschäftigter investieren? Das Qualifizierungschancengesetz bietet verschiedene Möglichkeiten die Weiterbildung Ihrer Mitarbeiter*innen zu unterstützen und Sie als Unternehmen finanziell zu entlasten. Der Fokus des Programms liegt auf Personen, deren Tätigkeiten von der Digitalisierung und sonstigen strukturellen Veränderungen betroffen sind. Ab dem 01.10.2020 wurden die Förderleistungen für besonders vom Strukturwandel betroffene Beschäftigte und Betriebe durch das „Arbeit-von-morgen-Gesetz“ noch weiter verbessert. Unter anderem wurden die Zuschüsse zu Lehrgangskosten und Arbeitsentgelten erhöht und die Fördermöglichkeiten für Weiterbildung während Kurzarbeit ausgebaut. Die Lehrgangskosten für Mitarbeiter*innen ab 45 Jahren können beispielsweise bei kleinen und mittleren Betrieben bis zu 100 % übernommen werden.

Weitere Informationen zu diesen und weiteren Fördermöglichkeiten finden Sie auf der Homepage der Bundesagentur für Arbeit

Nützliche Tipps zum Thema sowie zu Fachkräftesicherung im Allgemeinen erhalten Sie auch auf der Homepage des Kompetenzzentrum Fachkräftesicherung (KOFA).