Bundesprogramm "Ausbildungsplätze sichern"

+++ 17.03.2021: Bundesregierung beschließt Verlängerung und Weiterentwicklung des Bundesprogramms "Ausbildungsplätze sichern" +++

Die wichtigsten Neuerungen

  • Die Ausbildungsprämien für von der Corona-Krise betroffene Betriebe, die durch Neueinstellung ihr Ausbildungsniveau halten oder erhöhen, werden – rückwirkend zum 16. Februar – zunächst in bisheriger Höhe verlängert.
  • Für das neue Ausbildungsjahr werden die Prämien zum 1. Juni 2021 von 2.000 und 3.000 Euro auf 4.000 und 6.000 Euro verdoppelt.
  • Die Zuschüsse zur Vermeidung von Kurzarbeit während einer Ausbildung werden attraktiver: Künftig können auch Zuschüsse zur Vergütung der Ausbilderin oder des Ausbilders gezahlt werden. Wie bisher kann zudem die Ausbildungsvergütung bezuschusst werden.
  • All diese Leistungen können künftig Unternehmen mit bis zu 499 Mitarbeitenden beziehen. Bisher liegt die Grenze bei 249 Mitarbeitenden.
  • Die Übernahmeprämie wird bis Ende 2021 verlängert und auf 6.000 Euro verdoppelt.

Weitere Informationen finden Sie auf der Seiten des Bundesministerium für Bildung und Forschung und der Bundesagentur für Arbeit.

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Eine gute Berufsausbildung ist nach wie vor der wichtigste Baustein für den Start in ein erfolgreiches Berufsleben. Aus diesem Grund sollen möglichst alle jungen Menschen, die das möchten, auch im Ausbildungsjahr 2020/21 eine Berufsausbildung beginnen, weiterführen und auch erfolgreich abschließen können.

Mit dem Bundesprogramm „Ausbildungsplätze sichern“ unterstützt die Bundesregierung Ausbildungsbetriebe in der aktuell wirtschaftlich schwierigen Situation und will dazu motivieren, in die Ausbildung zu investieren.

Gefördert werden kleine und mittlere Betriebe, die eine Berufsausbildung in anerkannten Ausbildungsberufen durchführen. So erhalten Ausbildungsbetriebe Zuschüsse von bis zu 3.000 Euro je Ausbildungsvertrag, wenn sie ihr Ausbildungsengagement auch in Pandemie-Zeiten beibehalten oder sogar steigern.

Musste Ihr Unternehmen aufgrund der Corona-Krise Kurzarbeit anzeigen, ein Arbeitsausfall bei den Auszubildenden konnte aber vermieden werden, so können Zuschüsse in Höhe von 75% der Ausbildungsvergütung beantragt werden. Die Förderung wird für jeden Monat gezahlt, in dem der Betrieb einen Arbeitsausfall von mindestens 50 % angezeigt hat.

Nach der aktualisierten Förderrichtlinie vom 23. Oktober 2020 können nun alle Betriebe – unabhängig von der Betriebsgröße – eine Übernahmeprämie beantragen, wenn sie Azubis, deren Ausbildungsstelle wegen pandemiebedingter Insolvenz des ursprünglichen Betriebs verloren ging, übernehmen. Der aufnehmende Betrieb erhält die Übernahmeprämie als einmaligen Zuschuss in Höhe von 3.000 Euro.

Die genauen Förderkonditionen sowie alle Informationen rund um die Antragstellung finden Sie auf der Webseite der Bundesagentur für Arbeit.